Der Hamburger DOM hat angefangen!

30.07.2017

Die Hamburger Sommer-DOM (28.07. - 27.08.2017) hat angefangen! Viele Fahrgeschäft und jede Menge Stände mit Essen und Süßigkeiten! Mittwochs ist Familientag mit vergünstigten Preisen und jeden Freitag (außer Karfreitag!) großes Feuerwerk um 22:30 Uhr! Ein echtes Highlight ist jedes Jahr das Riesenrad! Dieses bietet am Tag und Abends einen phantastischen Blick auf St. Pauli, den Hafen und die Stadt.

Die Geschichte des DOM's geht zurück auf das 11. Jahrhundert und es gab Anfangs nur den Winter-DOM. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg kam der Sommer-DOM und der Frühjahrs-DOM dazu.

Fotos: (c) Jens Hartmann / Text: Jens Hartmann & Wikipedia

Die Geschichte des Hamburger DOM


Der Hamburger Dom ist ein regelmäßig auf dem Heiligengeistfeld in Hamburg stattfindendes Volksfest. Jährlich besuchen mehrere Millionen Menschen die Veranstaltung, die dreimal im Jahr stattfindet als:

  • Winterdom (Dom-Markt, Anfang November bis Anfang Dezember)
  • Frühlingsdom (Frühlingsfest, Mitte März bis Mitte April)
  • Sommerdom (Hummelfest, Ende Juli bis Ende August)

Geschichte

Eingang zum DomErster internationaler Markt auf dem Sommerdom 2014

Der Hamburger Dom hat seinen Ursprung im 11. Jahrhundert: Händler und Handwerker, aber auch Gaukler und Quacksalber suchten im damaligen Hamburger Mariendom am SpeersortSchutz vor Wind und Wetter. Burchard Grelle, als Erzbischof des Erzbistums Bremen auch Hamburger Domherr, störte das und so erteilte er den Schaustellern 1334 Hausverbot. Das allerdings nahmen ihm sogar die Kirchgänger übel. Daraufhin gestattete Erzbischof Burchard 1337 ausdrücklich die Anwesenheit der Händler im Dom, jedoch nur bei "Hamburger Schietwetter". Und so blieb der Markt im Dom, bis der Bau 1804 abgerissen wurde.

Danach zogen die Händler und Schausteller ohne festen Standort durch die Hamburger Stadtteile und verteilten sich auf die Marktplätze der Stadt: den Gänsemarkt, den Pferdemarkt, den Zeughausmarkt und schließlich den Großneumarkt. Den Marktleuten wurde erst 1893 ein neuer Platz zugeteilt: das Heiligengeistfeld, wo der Hamburger Dom auch heute noch zu finden ist.

Zu dem ursprünglichen Winterdom (Dom-Markt) gesellten sich nach dem Zweiten Weltkrieg 1947 der Sommerdom (Hummelfest) und 1948 der Frühjahrsdom (Frühlingsfest). Der Hamburger Dom ist mit seinen drei jeweils 4 Wochen dauernden Veranstaltungen (Frühling, Sommer und Winter) das größte Volksfest Norddeutschlands und das längste Volksfest Deutschlands.

Auf dem Sommerdom 2014 gab es erstmals einen internationalen Markt nach dem Motto "In einem Tag um die Welt und der Sommerdom machts möglich". Neben landestypischen Spezialitäten und Köstlichkeiten wird ein Unterhaltungsprogramm geboten.

Heute

Über 260 Schausteller und 110 Gastronomiebetriebe befinden sich bei jedem Dom auf dem etwa 160.000 m² großen Festgelände. Zeitweise gab es zunehmende Besucherzahlen. Waren es 2007 rund 7,5 Millionen Besucher, steigerte sich die Zahl 2008 auf 9 Millionen und 2009 auf 10,8 Millionen. Dieser Trend im Wachstum der Besucherzahl hat sich in den Letzten Jahren aber nicht mehr fortgesetzt, so gab es 2014 etwa 10,1 Millionen Besucher und damit eine Million weniger als 2013. Die Besucher des Volksfestes erwartet eine bunte Mischung aus Kinderkarussells, Losbuden, Imbiss- und Schankbetrieben, Süßwarenanbietern und modernen, schnellen Fahrgeschäften. Besondere Attraktionen sind die regelmäßigen Feuerwerke jeweils Freitags um 22:30 Uhr und die speziellen Themen-Events auf der ca. 2.500 m² großen Sonderveranstaltungsfläche.


Organisation

Veranstalter des Volksfestes ist die Stadt Hamburg mit ihrer Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation. Der hier ansässige Fachbereich des Dom-Referats bewirtschaftet das Heiligengeistfeld und ist für die Organisation der Dom-Veranstaltung zuständig. Für jedes Geschäft und für jede Veranstaltung muss sich jeweils bis Mitte August des Vorjahres neu beworben werden. Die Vergabe wird nach Konzept und Attraktivität entschieden und ist gegliedert in die Geschäftsbereiche: Bäckereigeschäfte, Bauchläden, Fahrgeschäfte, Imbissgeschäfte, Kinderfahrgeschäfte, Schankgeschäfte, Schau- und Belustigungsgeschäfte, Schießgeschäfte, Spielgeschäfte, Süßwarengeschäfte, Verkaufsgeschäfte und Nostalgiegeschäfte. 

Die Interessen der Domkaufleute werden durch den "Landesverband des Ambulanten Gewerbes und der Schausteller Hamburg" und den "Schaustellerverband Hamburg" vertreten.

Öffnungszeiten

Montag bis Donnerstag 15:00 Uhr bis 23:00 Uhr, Freitag und Sonnabend 15:00 Uhr bis 24:00 Uhr, Sonntag 14:00 Uhr bis 23:00 Uhr. Am Karfreitag und am Totensonntag ist der Dom geschlossen.


Verkehrsanbindung

Der Hamburger Dom ist verkehrstechnisch günstig angebunden, beispielsweise über die Hamburger U-Bahn-Linie 3 an der Haltestelle St. Pauli und die Haltestelle Feldstraße, die sich beide direkt an einem der Eingänge zu dem Volksfest befinden. Ebenso mit der U-Bahn-Linie 2, Haltestelle Messehallen. Als Busse können die Linien Metrobus 3, Nachtbus 602 (bis Haltestelle Feldstraße) und Buslinie 112, Schnellbus 36 und 37, Nachtbusse 601, 607, 608, 609, 688 (bis Haltestelle St.Pauli) genutzt werden.

Mehr Infos: HHV HAMBURG